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thuͤre ſtehen, um das rothe Licht zu betrachten, welches die untergehende Sonne auf die Fenſter der Kirche warf. Waͤhrend die Fraͤulein in der Pforte ſtanden, hoͤrten ſie neben ſich eine Stim⸗ me rufen;,, O Mutter, Mutter! willſt du nimmer zuruͤckkehren?“— Sie konnten niemand ſehen, und gingen daher leiſe auf die andere Seite der Kirche, wo ſie Marien vor einem Grabe knieend erblickten, um welches ihr Bruder und ihre Schwe⸗ ſtern den weißen Kranz legten.
Die Kinder ſanden ſtill, als ſie die zwei Fraͤulein ſahen, aber Marie wurde ſie nicht gewahr, weil ſie bas Geſicht in ihren Haͤnden verbarg.
Iſabella und Caroline, ſo hießen die beiden Fraͤulein, wollten die armen Kinder nicht ſtoͤren, und gingen in das Dorf, um ſich nach denſelben zu erkundigen. Sie kamen gerade in das Haus der Schullehrerinn, und dieſe gab den Waiſen ein gutes Lob, und ruͤhmte Marten, daß ſie ſo ehrlich geweſen waͤre, alle Schulden ihrer Mutter bis auf den Heller zu bezahlen, ſo weit ihr Geld gelangt haͤtte. Sie erzaͤhlte den Fraͤulein, wie
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