mir der Gedanke, wieder wie einſt in den Strudel der Städte zu tauchen, ein nahezu unfaßbarer. Ich bin ruhig geworden; ich habe mich mit dem Unabänder⸗ lichen zurechtgefunden; allein die Vergangenheit ſchlum⸗ mert nur... Wie manchmal ſchrecke ich noch jetzt vom nächtlichen Lager auf und vernehme die Stimme jenes furchtbaren Vorwurfs, der mir durch Mark und Bein geht, wie die Poſaune des jüngſten Gerichts. Wol kämpfe ich das erwachende Weh nieder— aber trotz aller Macht des Willens, trotz aller geiſtigen Klarheit legt es ſich doch wie eine ſchmerzliche Trü⸗ bung über das ergriffene Gemüth, und wenn ich in meiner beſten Stunde meinen innern Zuſtand durch⸗ muſtere, ſo darf ich mir nur bekennen, daß ich unge⸗ brochen, daß ich gelaſſen, daß ich mit meinem finſteren Schickſal ausgeſöhnt— nie aber, daß ich glücklich bin .. Der Engel des Glücks pocht nur einmal an unſere Pforte: wehe dem Verblendeten, der nicht öffnet!
Ende des erſten Bandes.
Druck von Richard Schmidt in Reudnitz⸗Leipzig.


