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„Und was treibſt Du hier in Neapel? Arbeiteſt Du, oder gelten Deine Studien lediglich den ſchwarzen Augen der Südlandstöchter?“
„Pah, ich verbinde das Nützliche mit dem Ange⸗ nehmen. Ich habe ein paar ganz hübſche Skizzen zu Wege gebracht... Im Uebrigen ſuche ich mich ſo gut zu amüſiren, als es mein menſchliches Elend ge⸗ ſtattet... Aber Du?... Wie kommſt Du zu dieſem zweirädrigen Nationalkarren? Biſt Du Commis voya⸗ geur geworden? Und wo ſoll die ſeltſame Reiſe hin⸗ gehen? Wahrhaftig, ich vertraue mich Dir auf gut Blück an, und weiß nicht, ob Du mich nicht ſchließlich an einen tuneſiſchen Seelenhändler verſchacherſt...“
In dieſem Augenblicke war unſer Geſpann vor dem Portale des Conſulatgebäudes, dem Ziele meines Ausfluges, angelangt.
Ich ſprang vom Sitze herunter und warf dem Schulkameraden die Zügel zu.
„Warte hier zehn Minuten“, ſagte ich lächelnd,
„dann ſollſt Du Alles erfahren, was Dich intereſſiren kann. Unterdeſſen liebäugle ein wenig mit der ſchönen Signora, die da drüben auf dem Balcon ſteht und Dich bereits neugierig durch die blitzende Lorgnette muſtert. A rivederci!“
..... Meine Angelegenheiten waren in einer kleinen


