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flott über das holprige Pflaſter und war
Zeit zu Zeit einen ſehnſüchtigen Blick auf die hochge⸗ ſtapelten Etalagen der Gemüſehändler, deren duftige Grünwaare in ihrem Thierbuſen allerlei Gelüſte er⸗ wecken mochte. Ich amüſirte mich über ihre komiſchen Kopfwendungen, über das beredte Spiel der beweglichen Ohren, über das nicht mißzuverſtehende Tremolo ihrer Nüſtern und ſtellte wahrſcheinlich eine tiefſinnige Be⸗ trachtung über Gefühle und Triebe im Allgemeinen und im Beſonderen an, als ich plötzlich eine Stimme vernahm, die mich jählings aus meiner küiloſopiſchen Verſunkenheit emporſchreckte.
„Heinrich! Heinrich! Alter Junge, biſt Du taub geworden? So ſieh doch auf, in Teufels Namen!“
Ich ſtraffte meiner Negra die Zügel.
„Karl!“ rief ich im Tone der höchſten Ueber⸗ raſchung...„Biſt Du's wirklich? Welcher launiſche Wind hat Dich nach Neapel geweht?“
„Ganz daſſelbe wollte ich Dich fragen! Ich glaubte Dich in Rom, und da ich des grauen, nordiſchen Him⸗ mels nachgerade wieder herzlich müde war, und nichts Beſſeres vorhatte, ſo dachte ich, es könne nicht ſchaden, wenn ich die alte Bekanntſchaft mit den ſieben Hügeln und ihren Kunſtſchätzen einmal wieder erneute. Alle Oſterien, Kaffeehäuſer, Muſeen und Tanzkneipen habe


