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iſt! Mit der Graͤſin vielleicht! Ich hoͤre viel Hin⸗ und Hergehen bei ihr.“
Er ging, um ſich zu erkundigen, und hoͤrte von einer Kammerfrau, daß Seraphine krank ſey. Er eilte nach ihrem Zimmer. Sie lag in der heftigſten Fieberhitze, und bald klagte ſie uͤber uner⸗ traͤglichen Kopfſchmerz, bald verfiel ſie in Phanta⸗ ſieen, die fuͤr die Anweſenden um ſo aͤngſtigender waren, da ſie faſt von nichts ſprach, als von dem Bilde mit dem todten Ritter, und von einem Blitze, der bald auf ſie hernieder fliegen werde. Kam ſie aber zu einem ruhigen Bewußtſeyn: ſo reichte ſie freundlich ihre Hand bald Haſtebecken, bald der Graͤſin, ſagte Beiden gleiche Worte der Liebe, und wurde ſo der verſoͤhnende Engel„ der Beiden wohl that, mitten in ihrem Kummer und Schmerz.
Weinend ſaß die Graͤfin neben dem Bette, ganz wieder die zaͤrtliche Mutter, die ſie ſonſt geweſen war. Sie gab Befehl, die Koffer von ihren Reiſe⸗ wagen wieder abzupacken, und Haſtebeck ſchrieb einige Zeilen an ihren Arzt, und jagte einen reiten⸗ den Bothen damit nach der Stadt.
Er hatte die Abſicht gehabt, ſich mit Tages Anbruch wieder aufs Pferd zu ſetzen, und zu verſu⸗ chen, ob er nicht wenigſtens dem Wege, welchen Herrmann genommen, auf die Spur kommen
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