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daruͤber freue, gerade im rechten Augenblicke von einer hoͤheren Macht auf unſre Kanzel geleitet zu ſeyn, um ein ſchwaches Maͤdchen aus den Klauen eines boͤſen Verfuͤhrers zu retten! Verlache mich um dieſer Freude willen nicht, geſetzt auch, daß, wie Du meinſt, die zufaͤllig erſchallende Stimme jedes Schelms, vielleicht eines Thieres ſogar, von der nemlichen Wirkung geweſen ſeyn koͤnnte!“
Er wollte noch mehr ſagen; aber raſch unter⸗ brach ihn H aſtebeck mit den Worten:„We⸗ ſtold! Faͤngſt Du aus lauter Froͤmmigkeit an, ein liſtiger Schelm zu werden? Laͤſſeſt mich hier mich niederſetzen, und die ſchoͤne Gegend beſchauen, um mir ein Netz uͤber zu werfen, in dem Du mich dann, als uͤberwunden, auslachen kannſt!— Nun, hier iſt meine Hand darauf: ich laſſe Dich von nun an un⸗ geſtoͤrt bei Deinem ſchoͤnen Glauben und Deinen hoch⸗ heiligen Anſichten; denn das ſehe ich wohl— Du biſt unheilbar mit Deiner traͤumeriſchen Grille!““
So endete er ſcherzend den langen Streit, und erneuerte ihn auch nie wieder; und die ſchoͤnen Tage des vergnuͤgten Beiſammenſeyns ſchwanden ihnen dahin, ohne irgend eine Stoͤrung.—


