Teil eines Werkes 
1. Theil (1823)
Entstehung
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einmal zurückrief, als ſich der ganze Zug wieder entfernte, und ihr ſagte, ſie ſey zu huͤbſch, um eines Bauers Frau zu werden; ſie koͤnne wohl in der Stadt ein beſſeres Gluͤck machen, und er wolle ihr gern dazu behuͤlflich ſeyn. Eine Stunde nach⸗ her ſchlich ſich der Kammerdiener des Grafen um ihr Haus, und ſagte ihr am Fenſter, ſie wuͤrde ge⸗ wiß ein recht ſchoͤnes Gſchenk erhalten, wenn ſie noch einmal aufs Schloß zum gnaͤdigen Herrn kaͤme! er meine es gut mit ihr: ſie koͤnne bei der Frau Graͤfin einen ſchoͤnen Dienſt erhalten. Aber mit gutem, natuͤrlichem Gefuͤhl warf das unverdorbene Maͤdchen das Fenſter zu, und ging den ganzen Tag nicht aus dem Hauſe. Seit dieſer Zeit ſing aber des Kammersdieners guter Spiesgeſelle, Stork, der damalige Verwalter an, ein Auge auf ſie zu werfen; und ob ſie ihn gleich anfangs gar nicht lei⸗ den mochte: ſo machte er ſie ſich doch nach und nach durch wiederholte Schmeichelreden und allerlei Ge⸗ ſchenke immer geneigter, und verwickelte ſie endlich, mit Huͤlfe ihrer ſechzehn Jahre und ihres lebhaften, luſtigen Temperaments, hinter dem Nuͤcken ihres