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es Zerſtoͤrers meines ganzen, damaligen Lebens⸗ ans und Lebens⸗Gluͤcks! Krampfhaft ballte ſich neine Hand zur Fauſt, als ich die kalte, ſuͤßliche, vornehm thuende Geſtalt erblickte! Auch Doro⸗ heens Schweſter ſchien mir entweiht zu wer⸗ den durch ſeine Beruͤhrung, als Beide ſich einander naͤherten, er ihr den Aem bot, und ſie ſich von ihm oortziehen ließ durch das dichte Gedraͤnge.— Ich ber forſchte nur nach Dorotheen, zitternd in hoffnung und Furcht zugleich. Aber ich erforſchte ſe nirgends! Es waren lauter fremde Geſichter, die ch ſah; und daruͤber waren mir unvermerkt auch die beiden bekannten entſchwunden. Ich ſah dieſe nicht wieder, und mochte ſie auch nicht wieder ſehn. Aber meinen Lohnbedienten ſchickt' ich auf Kund⸗ ſchaft in ein paar Gaſthoͤfe; und durch ihn erfuhr ih, daß der Oheim, nur von Dorotheens Schweſter und deren Kammerjungfer begleitet, ange⸗ ommen und gleich nach Tiſche abgereiſt ſey.— Wo war nun Dorothee? Was war aus ihr auf die⸗ ſer Zerſtreuungsreiſe geworden? Dieſe Fragen rief ſch mir raſch nach einander zu. Eine boͤſe Ahnung
Weſtold, I. Theil, 2


