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ſetzt! Ich ſtuͤrzte zu ihren Fuͤßen im Uebermaaß mei
nes Entzuͤckens; ich ſprang auf, um ſie ans Herz zu druͤcken, als die Meine! und ſie beſiegelte es mi
dem zaͤrtlichſten Kuſſe, daß ſie es ſey!— O haͤtt
doch unſer Leben geendet in dieſer Stunde, nach der keine ſchoͤnere kommen konnte— der nur zu bald ſo boͤſe folgten!—— Daß ich's kurz mache: Wit verlebten noch einige ſehr ſchoͤne Tage, und blickten mit gleichem Entzuͤcken in eine Zukunft voll der hoͤchſten Gluͤckſeligkeit in unzertrennlicher Vereini⸗ gung!— Aber— aber—— es war ein Traum, der ſchnell zerrann!— Sie mußte zu dem Oheim! Wir trennten uns unter unzaͤhlbaren Thraͤnen! Iht Bruder mußte uns faſt gewaltſam auseinander rei⸗ ßen. Ach, wir ahnten es wohl, daß es auf immen war!“. Abermals verſtummte der Erzaͤhler, ſo daf Weſtold mitleidvoll ſeine Hand ergriff, und kaun die Worte:„O du armer Freund!“ uͤber die Lippen bringen konnte.
Nach einer kleinen Pauſe fuhr Haſtebech abermals fort:„Ihr naͤchſter, ſehnſuchtsvoll von


