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„Von Sophien Brink, des Arztes Toch⸗ ter, ihrer Verwandtin, die bei ihr geweſen, und die Herrlichkeit mit angeſehen hat.— Und, daß du
ßt: Sophie iſt nun meine Braut!“ zeſtold war nicht wenig erſtaunt uͤber dieſe rtete Rachricht. Er wollte ſich freuen, aber
onnte es nicht. Sein herzlicher Gluckwunſch
klang faſt, wie eine Beileidsbezeugung.„Gott gebe dann, daß guch du nun recht gluͤcklich wirſt! ſetzte er, halb ſeufzend, hinzu.
„O, das werd'’ ich gewiß!“ erwiederte Haſte⸗ beck—„ia, ich bin es ſchon! Ich bin es mehr— tauſendmal mehr, als ich ſeit Jahren hoffen konnte! — Manches, manches aus meinem Leben lag mir ſchwer auf dem Herzen— warlich, centnerſchwer!
— ich konnt' es nicht abwaͤlzen, ſo ſehr ich mich
auch dagegen ſtemmte!— O, es koͤnnen einem boͤſe
Dinge durch den Weg laufen, ohne daß man ſelbſt boͤſ iſt, oder Neigung zum Boͤſen hat!— Aber
nun iſt alles gut! alles Boͤſe vergeſſen! Das ſchoͤnſte
Maͤdchen weit und breit iſt meine Braut! Ich werde
ein glͤcklicher, ein uͤberglücklicher Ehemann!“


