Einen noch unangenehmern Eindruck machte aber auf mich zu jener Zeit das unzarte Benehmen des Herrn Herbelot gegen den Marſchall. Mein Oheim hatte nämlich mit ihm ein Geſchäft zu verhandeln gehabt, welches die Provinz Guienne betraf.— Nach mancherlei Hin⸗ und Herſtreiten war mein Oheim ab⸗ gewieſen worden; nur noch einige ſtreitige Punkte blie⸗ ben zu berichtigen. Jetzt glaubte Herr Herbelot, der Moment ſey günſtig, die Sache nochmals aufzufaſſen; er that es, cabalirte, und erhielt den Sieg. Dies Verfahren kränkte mich tief..
Unterdeſſen ſtanden Ballen, Kiſten und Packereien aller Art auf den Vorſälen und Höfen des Hotels. Einige Frachtwagen mit Sachen und ein Theil der Dienerſchaft wurden vorangeſchickt. Den folgenden Tag verließ der Marſchall mit ſeiner Tochter und dem Abbé Tercier Paris. Alle Welt hatte ſich am Vorabend melden laſſen, nur ſeine Freunde hatte der Herr von Olonne angenommen. Ihm war die Schmähung der obern Gewalt verhaßt, wenn gleich ſie dermals an der Tagesordnung war. Er fand ein ehrfurchtsvolles Schweigen ſeiner Würde ange⸗ meſſener. Ich will ſeinem Beiſpiele folgen, aber ich zweifle nicht, daß Sie ſelbſt, mein Freund, damals haben laut ſprechen hören über des Marſchalls Ver⸗ bannung, als von einer großen Ungerechtigkeit, von einem gehäſſigen Mißbrauch der Gewalt.
Ende des erſten Theils.
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