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mir den bitterſten Schmerz. Ich verlor meine Mut⸗ ter. Wir waren im Begriff, nach Paris abzurei⸗ ſen, als ſie in eine Krankheit verfiel; dieſer folgte ein ſechsmonatlicher Zuſtand der Schwäche. Sanft entſchlummerte ſt ſie in den Armen meines Vaters; ſie ſegneté, ſie tröſtete mich. Gott hat ſich ihrer und meiner erbarmt; er erſparte ihr den Schmerz, mich unglücklich zu ſehen, und mir die Qual, ihr Herz zu zerreißen; ſie ſahe mich nicht in jene Schlinge fal⸗ len, welche ſie, die Verſtändige, längſt erkannt hatte, und gegen welche ſie vergebens mich zu ſchützen, be⸗ müht geweſen war. Ach! darf ich es ausſprechen, daß ich mich nach dem Frieden zurück ſehne, den ich verloren habe? Würde das ruhige Daſeyn, welches die Verklärte mir anwünſchte, für mich erträumte, beglücken?
Nein, gewiß nicht, glücklich kann ich nicht mehr werden; aber der Schmerz, der in meinen Herzen wohnt, iſt mir lieber als alle jene gemeinen Freuden der Welt, ja, dieſer theure Schmerz wird der Stoſz meiner letzten Lebenstage ſeyn; wie er die Luſt und das Glück meiner Jugend war. In meinem dreiund⸗ zwanzigſten Jahre beſitze ich auf der Welt nichts mehr, als Erinnerungen. Immerhin, mein Leben iſt abgeſchloſſen, und ich mache keine Anforderung an die Zukunft.
In den erſten Augenblicken ſeines Schmerzes ent⸗ ſagte mein Vater der Reiſe nach Paris. Wir zogen nach Forez, unſerm Landhauſe, wo wir uns zu zer⸗ ſtreuen gedachten, wo wir aber überall das Bild der Beweinten wieder fanden. O. wie bitter iſt der 3 Tren⸗
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