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„Aber,“ hob die Irländerin wieder an, indem ſie den Gedanken ihrer Freundin ergänzte,„aber Ihr findet, daß es recht lange dauert, nicht wahr? Er wird wiederkommen, er wird wiederkommen, und wenn er zurückgekommen ſeyn wird, dann werde ich mich mit Euch über das Glück freuen, welches endlich eure ſo langen und ſo ſchmerzlichen Prüfungen krönen wird.«
„Wie kann ich jemals dankbar für alles ſeyn, was Ihr für mich gethan, Suſanne? Gibt es auf Erden eine Seele, welche der euren gliche? Ja, Ihr habt Grund, mir unaufhör⸗ lich zuzurufen: Gott iſt allmächtig, Gott iſt gut! denn er hat mir Euch geſendet, um die Stelle aller der theuern Weſen zu vertreten, die ich verloren habe. Wenn es die menſchliche Macht überſteigt, jemals die Wohlthaten Gottes zu vergelten, ſo fühle ich, Suſanne, daß es auch mir unmöglich ſeyn wird, für Euch etwas zu thun, was eurer Hingebung fuͤr mich gleich⸗ kommt.“
„Ihr irrt Euch, Luch.“«
„Ha, ſprechet!“ rief die Tochter des Puritaners.
„Es iſt noch nicht Zeit, es Euch zu ſagen, meine Schweſter.«
„Suſanne,“ entgegnete Lucy in ernſtem Tone und mit dem Ausdruck des Vorwurfs,»Ihr weinet auch! Ach, es iſt unrecht von Euch, daß Ihr nicht zu mir dasſelbe Vertrauen habt, welches ich zu Euch habe. Was fehlt Euch? was ſoll ich fur Euch thun? Ihr ſchweigt und weinet.— Dennoch habt Ihr mir ſo eben geſagt, es ſtünde in meiner Macht Alles zu vergelten, was Ihr für mich gethan. Ihr haltet mich alſo wohl für ein ſehr feiges Herz, da Ihr dieſes Schweigen nicht brechen wollt?«
„Ich habe Euch ſchon geſagt, daß es noch nicht Zeit iſt,


