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tem Eichenholz; in dem Schlafzimmer das Bett, der Betſchä⸗ mel und das elfenbeinerne Crucifix, welches wir hier geſehen, als Lucy vor ihrer Abreiſe nach den weſtlichen Grafſchaften in dieſen Räumen weilte.
Die ganze Wohnung beſaß noch denſelben Anſtrich von ſtrenger Einfachheit. Sie war gleichſam noch erfüllt von der heiligen Keuſchheit früherer Zeiten und es ſchien, als ob die neue Herrin ſie hätte würdig erhalten wollen, die Tochter des Puritaners aufzunehmen und zu ſchirmen.
Nur eine einzige Veränderung war in einem Theile des Hauſes bewirkt worden.
In der dem Garten des Hauſes zugewendeten Mauer war jetzt eine Thür angebracht, welche vor drei Jahren noch nicht vorhanden war.
Von der durch dieſe neuerlich bewirkte Oeffnung erleuch⸗ teten kleinen Vorhalle führte eine Treppe in dasſelbe Zimmer, welches Lucy nach dem Tode ihrer Mutter bewohnt hatte.
Dieſe Thür hatte offenbar den Zweck, daß die gegenwär⸗ tige Beſitzerin gleich aus ihrem Schlafzimmer in den Garten gelangen könnte, deſſen bedeutender Umfang durch eine unge⸗ fähr ſieben Fuß hohe Umfaſſungsmauer in zwei ungleiche Hälf⸗ ten getheilt war.
Es ſchienen alle Vorkehrungen getroffen zu ſeyn, um die⸗
ſer Freundin der ſchattigen und duftigen Einſamkeit vollſtän⸗
dige Abgeſchloſſenheit und Ungeſtörtheit zu ſichern, denn die eben erwähnte Mauer verſchaffte ihr den ausſ ſchließlichen Ge⸗ nuß des ſchönſten Theiles des Gartens— deſſen, wo man die größten, dichteſt belaubten Bäume und die ſorgfältigſt gepfleg⸗ ten Blumen ſah.
In dieſem reizenden, friedlichen Aſyl ſaß eine in Trauer gekleidete junge Dame in einer grünen Laube, während der


