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William begriff, daß er gehorchen müſſe, that es aber nicht ohne unverkennbaren Aerger.
„»Nun, ſo kommt,“ ſagte er zu dem armen Poeten, „kommt, da Mylord es mir befiehlt. Ich weiß aber in der That nicht, warum Ihr auf ſo undankbare Weiſe das Grab⸗ mal verlaſſen habt, in welchem wir Miß Lucy's Leiche beige⸗ ſetzt und welches Ihr unausgeſetzt zu bewachen verſprochen hattet. Es iſt ſehr unrecht, was Ihr da gethan habt.«
Henry hörte den Vorwurf, welchen William an Corn⸗ well richtete, und wenn er noch einen Schimmer von Hoffnung gehabt hätte, ſo wäre dieſer doch nun in ihm erloſchen.
»Ich bin bereit Euch zu folgen, Mylord,“« ſagte der Un⸗ glückliche zu Churchill.
»Wohlan, mein junger Freund, nur Muth! Man muß ſich nicht auf ſolche Weiſe entmuthigen laſſen. Ihr ſeyd zu großen Dingen beſtimmt, wenn Ihr annehmet, was ich Euch antragen will. Wir werden uns jetzt nach Whitehall be⸗ geben—
„Nach Whitehall!«rief Lord Henry Lisle.»Nimmermehr!«
»Beruhigt Euch. Nicht der König iſt es, zu dem wir uns begeben. Ehe ich aber weiter etwas ſage, gebt mir euer Wort, daß das, was ich Euch ſage, niemals über eure Lip⸗ pen kommen wird. Ihr wißt, hoffe ich, daß jeder Antrag, der Euch durch mich gemacht wird, kein anderer als ein eh⸗ renhafter ſeyn kann.“
„Ihr könnt auf meine Verſchwiegenheit rechnen.“
„»Seyd Ihr der Tyrannei Jacobs und Jeffreys müde, Lord Lisle?«
„»Ha, wenn es mir vergönnt wäre, Jacob von ſeinem Throne zu ſtürzen und Jeffreys unter meinen Füßen zu zer⸗ treten!«
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