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Jeffreys erhob ſich. Er maß die Geſchwornen mit einem furchtbaren Blick, betrachtete die Gefangenen mit dem Aus⸗ druck des unverſöhnlichſten Haſſes und rief dann:
„Ich ſage Allen, welche vor dem Tribunal erſcheinen im Voraus, daß es für ſie nur ein Mittel gibt, die Nachſicht und Milde der Richter des Königs zu erwecken. Dieſes Mittel beſteht darin, daß ſie ſich ſchuldig bekennen. Man laſſe einen Angeklagten vortreten.“
Zwei Lämmer führten einen Bauer aus der Umgegend von Sedgemoor vor.
„Du haſt die Waffen für Monmouth ergriffen!« heulte der Oberrichter mit plötzlicher Wuth.
„»Nein, Mylord, man hat mich in meinem Hauſe feſtge⸗ nommen.«
„Man hat Dich mit den Waffen in der Hand feſtgenom⸗ men, Erbärmlicher! Erkennſt Du nicht die beiden Soldaten, welche Dich begleiten? Es ſind dies dieſelben welche Dich auf dem Schlachtfelde gefangen genommen haben. Nicht wahr, Lämmer?«
„Ja,“« antworteten Kirke’s Soldaten.
„Meine Herren Geſchwornen, ein Kopfnicken wird genü⸗ gen. Iſt der Angeklagte ſchuldig?«
Die ſämmtlichen Geſchwornen verneigten ſich zum Zei⸗ chen der Bejahung.
„Der Angeklagte iſt ſchuldig erklärt— man hänge ihn!« ſchrie Jeffreys.»Nun weiter! Ein Anderer! Machen wir ſchnell, damit wir fertig werden.“
Dieſelben Fragen, dieſelben Antworten, dasſelbe Verdict derſelbe Urtheilsſpruch wiederholten ſich neunundzwanzig⸗ mal.
„Hal Ihr wollt Euch nicht ſchuldig bekennen!« ſchrie


