Teil eines Werkes 
[1. Bd.] (1859)
Entstehung
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wünſchte ſehr ſie zu erfahren. Ihre Neugier ſollte bald befrie⸗ digt werden.

Wohlan, ſagte Fitzgerald zu Chiffinch,»verſtändigen wir uns, ehe wir uns trennen. Ein ſolcher Feind iſt nicht leicht zu beſiegen. Ihn mit Gewalt angreifen, wäre ein ſchlechtes Mittel, denn die Gewalt iſt eben das, wodurch er glänzt, und übrigens, wenn er auch nicht für Degen und Dolch ſo ziem⸗ lich unverwundbar wäre, ſo wäre doch der Tod durch eine Stahlklinge für ihn viel zu ſchön, zu ſchnell und zu ſanft. Ich will etwas Anderes. Ich will, während er lebendig und gefeſſelt in ſeinem Kerker liegt, mich ihm gegenüberſtellen und ihn ſo lange, als es mir gefallen wird, unter meinen Füßen, unter meinen Händen, unter meinen Worten haben. Ich bin kein Feigling, Maſter Chiffinch nein, gewiß nicht. Aber vor allen Dingen will ich mich mit Muße rächen mit Bequemlichkeit langſam. Man müßte ein Säufer ſeyn wie Mylord Jeffreys, wenn man die Rache auf einen einzigen Zug hinunterſtürzen wollte. Wir dagegen Ihr und ich ſind zu große Sybariten, um ſie nicht ſchlürfen zu wollen, wie ſie geſchlürft zu werden verdient.«

Ihr wißt, mein lieber Fitzgerald,« unterbrach ihn Chiffinch,»Ihr wißt, wie ſehr ich alle dieſe Ideen theile, die Ihr da mit der Energie ausſprecht, welche Euch characteriſirt. Worin aber beſteht nach eurer Anſicht das Mittel, Percy Kirke auf den Punkt zu bringen, wo wir Beide ihn zu ſehen wünſchen?«

In der Liſt, mein lieber Chiffinch, in der Liſt!«

In der Liſt! in der Liſt! Das iſt ſehr gut geſagt, Fitz⸗ gerald, aber Ihr bleibt deswegen immer noch ſo unklar, wie Ihr von dem Augenblick an geweſen ſeyd, wo unſer Haß und

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