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„Ich werde kurz ſeyn, Mylord. Ich ſehe ſchon, Ihr habt den Mann, den Percy's Soldaten ſo eben ins Gefängniß führten, nicht erkannt.«
„Ich habe ihn nicht einmal angeſehen. Was liegt mir übrigens daran zu wiſſen wer er iſt?⸗
„Es muß Euch ſehr viel daran liegen, Mylord. Es iſt Sir Charles Murray.«
„Sir Charles Murray?« rief Jeffreys.
„Ja, er ſelbſt, Mylord.«
„Ha! Ich hoffe, daß Percy mir ihn überlaſſen wird.“
„Ich wußte wohl, daß dieſe Nachricht Euch intereſſiren würde Mylord. Ich ſagte mir, daß Kirke, indem er ſich die⸗ ſes Mannes bemächtigt hat, der Freundſchaft untreu gewor⸗ den iſt. War es nicht Sir Charles Murray, der Euch zwang, im Unterhauſe kniend Abbitte zu thun?⸗
Ein dumpfes Brüllen, welches ſich Jeffreys! Bruſt ent⸗ rang, verrieth Suſannen, daß ſie die verwundbare Stelle getroffen hatte.
„Von nun an,“ fuhr ſie fort, als ob ſie den Schmer⸗ zensruf, den ſie dem Oberrichter ausgepreßt, nicht bemerkt hätte,»von nun an hat Kirke nicht das Recht, Sir Charles hängen zu laſſen. Dieſer Mann gehört Euch— gehet und be⸗ mächtigt Euch ſeiner.«
„»Ich gehe, ich gehe, meine liebe Suſanne,“ ſagte Jef⸗ freys;„aber ſage mir, ich bitte Dich, warum intereſſirſt Du Dich ſo für meinen Haß, Du, die Du mich verabſcheuſt und weißt, daß Du von mir gehaßt wirſt?«
„Ihr beſitzet nicht viel Scharffinn, Mylord, oder Ihr habt viel Worte zu verlieren. Begreift Ihr nicht den Beweg⸗


