Teil eines Werkes 
[1. Bd.] (1859)
Entstehung
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rieth, welche dieſe hohen Würdenträger der anglicaniſchen Kirche zu ihm führte.

Wir kommen, hob der Biſchof von Bath und Wells wieder an,»nicht um Mylady Lisle's Begnadigung, ſondern um einen Aufſchub der Vollſtreckung des Urtheils zu verlan⸗ gen, welches Ihr über ſie gefällt habt.

Dieſes Urtheil iſt gerecht, Mylord, und die Gerechtig⸗ keit muß ihren Lauf haben.

Ich bin nicht hierhergekommen, um uͤber dieſes Urtheil zu disputiren, Mylord Oberrichter, ich komme, um Euch in meinem Namen, im Namen der hier mit anweſenden Herren und ich wage es zu glauben im Namen der ganzen anglicaniſchen Geiſtlichkeit zu bitten, zwiſchen eurem Urtheils⸗ ſpruch und der Vollſtreckung desſelben die Zeit verſtreichen zu laſſen, welche nöthig iſt, um die königliche Gnade ſprechen zu laſſen, wenn dieſelbe es angemeſſen erachtet. Glaubet Ihr, Mylord, daß wir damit eine übertriebene Forderung, ein in⸗ discretes Verlangen an Euch richten?«

»Mylord, ſtammelte Jeffreys ſichtlich verlegen,»ich würde mich ſehr freuen, eurem Wuͤnſche gemäß verfahren zu können aber*.

Ich habe den König erſt geſtern verlaſſen,« unterbrach ihn Ken,und vor meiner Abreiſe die Ehre gehabt, mit Sr. Majeſtät eine ganze Stunde lang zu ſprechen. Ich müßte mich ſehr täuſchen, wenn ſein Herz nicht der Milde zugeneigt wäre.

Ein eigenthümliches Lächeln umſpielte die Lippen des Oberrichters.

Alſo, Mylord, ſagte er zu dem Biſchof von Bath und Wells,Ihr glaubet, daß Se. Majeſtät, weit entfernt, mir einen Vorwurf daraus zu machen, es mir Dank wiſſen