15
en niederſchlug,„habt Ihr mich nicht ſelbſt gelehrt, daß man— 2 eine erwieſene Wohlthat niemals bereuen ſoll?«:
ei⸗„Du haſt Recht, mein Kind; wie kann es mir einfallen,
u. Dir einen ſo unbegründeten Vorwurf zu machen, während
n⸗ Du mir ſo ernſte zu machen hätteſt.“
er„O mein Vater, ich bitte Euch, ſprecht nicht ſol⸗
ng„Ja, ja, jetzt iſt nicht die Zeit zu ſprechen; es iſt jetzt
ler die Zeit zu handeln, meine Tochter. Wir müſſen dieſes Aſyl
unverweilt verlaſſen. Aber wo ſollen wir hin? Wo ſollen
dr⸗ wir hin?«
re⸗„Nach Taunton,“ ſagte William.
ch.„»Nach Taunton!« riefen Sir Charles Murray und ſeine S Tochter wie aus Einem Munde.»Iſt das wirklich euer Ernſt, am William? Das iſt ja der allerletzte Ort auf der Erde, wo wir zer ein Aſyl ſuchen könnten.⸗
te,„Wenn ich den Namen der Stadt Taunton genannt ger habe, ſo iſt es auf Lord Henry Lisle’s Geheiß geſchehen, aber ul⸗ auch ich bin damit vollkommen einverſtanden.⸗
che„Weißt Du aber denn nicht, mein guter William, wie gte ſehr wir, meine Tochter und ich, in Taunton bekannt ſind?
Und dann weißt Du auch wohl, wie compromittirt wir den ſind.«
er⸗„Ich ſoll Euch zu dem Abbé Joſe Caetano bringen.“ den„Zu dem Abbé Caetano!« rief der Puritaner mit einer at⸗ Anwandlung von Zorn;„»wer wagt mir ſo etwas vorzu⸗ ie⸗ ſchlagen?«
etzt„Euer beſter Freund, Lord Henry Lisle.⸗
ſyl„Nimmermehr.«
„Mein Vater,« ſagte Lucy in bittendem Tone,„»ver⸗ weigert weder um euret⸗ noch um meinetwillen dieſes Aſyl,


