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gebracht worden, konnte in den Augen der Beamten des Ge⸗ fängniſſes als ein politiſcher Gefangener betrachtet und als ſolcher fern von der Common side eingekerkert werden, die ihn in jedem andern Falle für ſich in Anſpruch genommen hätte.
„»Ha, Mylord,“« rief er, als er den Oberrichter allein in den Kerker eintreten und die Thür hinter ſich ſchließen ſah. „Ha, Mylord, Ihr ſeyd ſehr gütig, daß Ihr euren alten, treuen Diener beſucht. Ich fürchtete einen Augenblick lang, daß Ihr nicht kämet und dennoch habe ich Euch ſo viel zu ſagen. Erlaubt jedoch, daß ich vor allen Dingen eine beſcheidene Frage an Euch richte. Warum bin ich hier, Mylord?«
„Ich bewundere in der That deine Unverſchämtheit, Du Hund!« ſagte Jeffreys mit verbiſſenem Ingrimm.„Du fragſt mich, warum Du hier biſt, Elender? Wohlan, meine Ant⸗ wort wird kurz ſeyn und nicht auf ſich warten laſſen. Du biſt hier, um auf der Folterbank zu ſterben. Richte Dich ein we⸗ nig auf und ſchaue in den Hof. Siehſt Du dieſe Werkzeuge? Schon morgen wirſt Du Bekanntſchaft mit ihnen machen.⸗
»Ich,“« rief Roſe erſchrocken,„und warum denn?⸗
„Weil Du ein treuer Diener biſt, weil Du die Geheim⸗ niſſe, die ich Dir anvertraue, ſorgfältig bewahrſt.
„Ach, Mylord, ich ſchwöre Euch, daß ich keinem Men⸗ ſchen etwas geſagt habe.«
„Wie, Du haſt keinem Menſchen etwas geſagt? Percy Kirke hat alſo den Auftrag errathen, den Du im Lager ausführen ſollteſt?«
»Nein, Mylord, errathen hat er ihn nicht; man hat ihm Alles geoffenbart.«
„»Ha!l Und wer hat es ihm denn geoffenbart Te* *


