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ſich nicht eher mit mir ſchlagen, als bis er Lucy in ſeiner Ge⸗ walt hat. Ehe dieſe Stunde ſchlägt, wird ſeine Hand kalt und unthätig ſeyn.«
Am Tage nach dem, wo dieſer Auftritt in Lucy's Hütte ſtattgefunden, traten die Tochter des Puritaners und ihre muthige Begleiterin gegen Mittag in eine andere ziemlich weit von Bridgewater entfernte, an den Grenzen der Grafſchaft Southampton am Saume des New⸗Foreſt ſtehende Hütte. Es war die ärmliche Wohnung, in welcher der Leſer ſchon dem Tode Gilberts und der Gefangennehmung des alten Winter beigewohnt hat.
Dieſe beſcheidene Wohnung hatte ſeit einigen Stunden andere Bewohner bekommen. Sie befand ſich jetzt im Beſitz
zweier Verbannter— eines alten Mannes und einer jungen Frau— Sir Charles Murray und Lady Henriette von Wentworth.
Nachdem Vater und Tochter, die ſich auf ſo wunderbare Weiſe wiedergefunden, ſich lange an der unerwarteten Freude ihrer Wiedervereinigung gelabt hatten, ſtand Henriette, welche weinend in einer Ecke des Zimmers ſaß, auf, näherte ſich dem alten Puritaner und ſeiner Tochter und ſagte:
»Der Himmel iſt mein Zeuge, daß ich Euch um euer Glück nicht beneide, aber wie gern hätte ich es getheilt, wenn ich nicht ſelbſt von ſo furchtbarem Unglück betroffen worden wäre.«
»Was iſt Euch denn begegnet, Mylady?« fragte Su⸗ ſanne theilnehmend.
»Der Herzog von Monmouth iſt heute Morgen, nur we⸗ nige hundert Schritte von dieſer Hütte entfernt, gefangen ge⸗ nommen worden. Die Kataſtrophe, welche meine Exiſtenz ver⸗ nichtet, begründet die Sicherheit der euren, meine Freunde.


