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wieder zurückſende. Geht, in zehn Minuten müßt Ihr auf dem Wege ſeyn.“
„Zu Befehl, General,“ antworteten die beiden Solda⸗ ten gleichzeitig.
Und ſie gingen hinaus, indem ſie Roſe mit ſich fort⸗ führten.
„Suſanne,“ ſagte Kirke, indem er zu dem vor Freude ſtrahlenden jungen Mädchen zurückkehrte,»Suſanne, indem Ihr Lord Lisle das Leben rettet, habt Ihr meine Ehre ge⸗ rettet. Ich danke Euch aufrichtig dafür. Aber ſagt mir, iſt es nicht wahr, daß Ihr Euch mehr darüber freuet, Lord Lisle das Leben, als mir die Ehre gerettet zu haben?⸗
„Ja, General, das iſt wahr,“« antwortete die ſchöne Ir⸗ länderin.
„Warum intereſſirt Ihr Euch denn ſo ſehr für Lord Lisle?«
Bei dieſer Frage zuckte ein Blitz der Eitelkeit aus Suſan⸗ nens Auge und ein unheilvoller Gedanke erwachte in ihrem Gemüth.
„Ich intereſſire mich für Lord Henry Lisle. weil er mein Geliebter iſt,« antwortete ſie, als ob ſie durch dieſe Lüge ſich vor dem Generalmajor ein größeres Anſehen geben wollte.
„Ha,« murmelte dieſer,„Ihr ſeyd Lord Lisle's Ge⸗ liebte?«
„Ja, und ich bin ſtolz darauf es zu ſeyn.«
Kirke machte eine Pauſe von wenigen Secunden, wäh⸗ rend welcher Suſanne, wenn ſie darauf geachtet hätte, geſe⸗ hen haben würde, wie die Augenbraunen des Soldaten von Tanger ſich zuſammenzogen, dann ſich wieder glätteten und gleich darauf ein Lächeln, in welchem etwas Unverſoöͤhnliches lag, über ſeine Lippen flog und ſeinen Blick entzündete.


