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ſpöttiſchem Tone.»Ich verſichere Euch, daß dieſer Mann keine Narbe im Geſicht hat. Befehlt ihm, dieſe Maske abzu⸗ nehmen.« 3
„»Thue, was dieſe Dame wünſcht, Robert,« ſagte Kirke in befehlendem Tone;»haſt Du nicht gehört? Willſt Du, daß ich ſie Dir durch ein halbes Dutzend meiner Lämmer ab⸗ reißen laſſe?«
Der Mann, an welchen dieſe Worte gerichtet waren, gehorchte zögernd und ſein plumpes, grobes Geſicht kam voll⸗ ſtändig zum Vorſchein. Es war auffallend häßlich, aber weder eine friſche noch eine alte Narbe darauf zu ſehen.
„Wohlan, General, was ſagt Ihr dazu?« rief Suſanne in ernſtem Tone.„Ihr ſeyd betroffen! Ohne Zweifel glaubt Ihr, es handle ſich nur um eine Myſtification und euer edler Freund, der Oberrichter, habe ſich in einer Anwandlung von beſonders guter Laune einen ſchlechten Spaß mit Euch erlaubt. Darüber aber könnt Ihr Euch ſehr leicht Gewißheit verſchaf⸗ fen. Fragt dieſen Unverſchämten— er ſollte unter der Laſt ſeiner Beſchämung und gerechter Angſt die Augen niederſchla⸗ gen— aber ſehet, welche Anſtrengungen er macht, um Euch nicht ins Geſicht zu lachen.«
Suſanne ſprach die Wahrheit. Sey es nun, daß Kirke’s Reitknecht den Auftritt ſpaßhaft fand und unüberwindliche Luſt zu lachen hatte, oder ſey es vielmehr, daß in Folge eines ſeltſamen Naturſpiels ſeinem Geſicht ein ewiges Lächeln auf⸗ geprägt war, kurz er ſah ganz ſo aus, als ob er ſeines Herrn ſpottete.
Was dieſen betraf, ſo verieth ſeine ganze Haltung, daß ein entſetzlicher Zorn in ſeiner Bruſt kochte und es war klar, daß er Mühe hatte, an ſich zu halten.


