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die Befehle, die ich Euch gebe, und viſitirt ſorgfältig alle Vor⸗ poſten. Wir wollen eben ſo wachſam ſeyn wie Churchill und,« ſetzte er leiſe hinzu,„die Unfähigkeit unſeres Obercomman⸗ danten, des gutſchmeckeriſchen und ſchläfrigen Feversham, wieder gutmachen.«
»Ha,“ murmelte Suſanne,„Gott ſey geprieſen! Er ge⸗ ſtattet, daß ich gleich zuerſt dem von Jeffreys bezeichneten Opfer begegne.«
Kirke's Adjutant verließ das Zelt, nachdem er ſeinen Chef militäriſch begrüßt, und Suſanne ſchickte ſich an ihm zu folgen, als die Schildwache, an welche ſie einen Augenblick vorher das Wort gerichtet, ſie bei dem Arme zurückhielt.
»Warum wollt Ihr denn wieder fort?« rief der Sol⸗ dat mit rauher Stimme;»hier iſt der General, nach dem Ihr ſo eben fragtet.«
»Laßt mich los,« antwortete die unerſchrockene Suſanne, „»laßt mich los, ſage ich Euch.«
»Ich laſſe Euch nicht eher los,« antwortete der Soldat, »als bis ich Euch den Händen meines Generals überliefert habe, Ihr Spionin.
»Elender!« rief die reizbare Irländerin,„Du ſollſt deine Grobheit theuer bezahlen. Ich werde Percy erzählen, wie Du Dich gegen mich benommen und dann wehe Dir!«
Dieſes Einſchüchterungsmittel, deſſen ſie ſich das erſte Mal mit ſo gutem Erfolge bedient, ſchlug in dieſem letzteren Falle vollſtändig fehl.
»Der General,« antwortete die Schildwache in ſpötti⸗ ſchem Tone,»wird mich vielleicht in Arreſt bringen laſſen, weil ich Dich unſanft am Arme gefaßt, ganz gewiß aber ließe er mich Spießruthen laufen, wenn ich Dich, da Du ſo ſchön


