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»Ha,« ſagte ſie bei ſich ſelbſt,„wenn ich Henry ſprechen und ihm Alles mittheilen kann, was ich höre, was ich weiß! Welchen Dienſt könnte er Feversham leiſten! Welche Beloh⸗ nung würde er von Jacob dem Zweiten erhalten! Und ich wäre dann die Urſache ſeines Glückes! Wohlan, ſobald ich Percy Kirke geſprochen haben werde, ſuche ich Henry auf— Percy Kirke iſt allerdings kein Heiliger, aber er iſt doch noch lange kein Jeffreys. Sein ſoldatiſcher gerader Sinn wird ſicherlich den Plan ſeines theuren Freundes verabſcheuen— er wird dieſen Mord verhindern. Ueberdies werde ich Henry warnen und er wird auf ſeiner Hut ſeyn— darum vor⸗ wärts!«
Während Suſanne ſo mit ſich ſprach, gelangte ſie an eines der Thore von Bridgewater, welches von einigen Miliz⸗ ſoldaten bewacht ward. Das von ihr dem Commandanten des Poſtens zugeflüſterte Paßwort öffnete ihr den Durchgang. Außerhalb des Walles angelangt, ſah ſie die Ebene ſich ſo weit vor ihr hindehnen, als ihr Blick reichte.
Es war ungefähr ſechs Uhr Nachmittags und die Juli⸗ ſonne ſtand noch ziemlich hoch über dem Horizont. Suſanne lenkte ihre Schritte nach Südweſt und nachdem ſie mit Hilfe ihrer Parole einige vorgeſchobene Poſten paſſirt, welche Mon⸗ mouth auf die Anhöhen des Terrains zwiſchen Bridgewater und dem Sedgemoor hatte ſtellen laſſen, gelangte ſie bald auf eine der ſchmalen langen Chauſſéen, welche ſich hoch über den ungeheuren Sumpf erhoben und ſelbſt zu Zeiten der Ueber⸗ ſchwemmungen die Communication der Dörfer Weſton⸗Zoy⸗ land, Middlezoy und Chedzoy unter einander und mit dem Feſtlande möglich machten.
Es war in den letztvergangenen Tagen ſo viel Regen gefallen, daß die Chauſſée in dem beklagenswertheſten Zu⸗


