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Fitzgerald nahm noch zwei Kronthaler aus der Taſche.
»Ihr habt ja einen ſehr vornehmen Herrn,“ ſagte er. »In dieſem Falle habe ich Euch nicht genug gegeben— nehmt noch das da.«
Die Sänftenträger verneigten ſich zum zweiten Male vor dem freigebigen Unbekannten, und der von ihnen beiden, welcher bis jetzt noch nicht geſprochen, ſagte:
»Wenn Ihr. gnädiger Herr, vielleicht, wie ich glaube, Einiges über unſern Herrn zu wiſſen wünſcht, ſo braucht Ihr es nur zu ſagen. Wir ſind bereit Euch zu antworten.«
»Was könnte mir das nützen?« entgegnete Fitzgerald, deſſen Herz gewaltig pochte.„Erſtens kenne ich ihn nicht per⸗ ſönlich und zweitens, was könntet Ihr mir wohl über ihn ſagen, was nicht ſchon aller Welt bekannt wäre? Wer wüßte in London nicht, daß der ehrenwerthe Chiffinch der ausſchwei⸗ fendſte, ſittenloſeſte Menſch des vereinigten Königreichs iſt? Daß er es ſich zum Scherze macht, die Frauen zu betriegen, die Männer zu überliſten und die keuſcheſten und am ſtreng⸗ ſten bewachten Mädchen zu entführen?«
»Allerdings iſt unſer Herr ein fürchterlich ſchlechtes Subject,« ſagte der Sänftenträger mit ſtolzer, zufriedener Miene.„»Wenn er eben ſo freigebig wäre, als er verdorben iſt, ſo gäbe ich die Einkünfte meiner Stelle nicht für hundert Gui⸗ neen jährlich hin. Aber leider, er weiß uns für die viele Mühe, die wir haben, keinen Dank. Er ſtrengt uns auf das Aeußerſte an und thut als ob er unſere Anſtrengung nicht bemerkte. Dennoch aber haben wir ſeit einiger Zeit uns weniger zu be⸗ klagen, unſer Herr ſcheint nemlich ordentlich werden zu wollen.«
»Das heißt, daß er das liederliche Leben ſatt hat.«
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