Teil eines Werkes 
2Der Tiger von Tanger : historischer Roman : 2. Th. (1858)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

ufmerk⸗ » ſeyd Wochen don ſo

ich ſei⸗

il Und an ſehet de ver⸗

unſerer hig be⸗ ngland wird nehmen ſo viel t, ihre eſte ge⸗ 3. Die en kei⸗ u tref⸗ ſeyd. n und enom⸗ Euch gefaß⸗ laden, . Des entle⸗

23

digt und es bleibt mir nun nur noch übrig, Euch zu fragen, ob Ihr bereit ſeyd abzureiſen.«

»Ob ich bereit bin abzureiſen?« rief der Lord, indem er ſich erhob.Ob ich bereit bin, nach England zurückzukeh⸗ ren und dieſe Stuarts zu ſtürzen, wie ich ſchon vor fünfund⸗ dreißig Jahren gethan, dieſe fluchwürdige Familie, welche mein edles unglückliches Vaterland ſo tief in der Achtung der Welt heruntergebracht hat? Um dieſen Jacob von York zu züchtigen, dieſen Großadmiral, welcher in der Abſicht, deſto ſchneller auf die feindliche Flotte Jagd zu machen, ſein Schiff in den Wind drehen läßt und ſeine ſchlafſüchtige Feigheit dann ſeinem Kammerdiener aufbürdet! Um dieſen Stein des Anſtoßes der letztvergangenen fünfundzwanzig Jahre zu zer⸗ ſchmettern! Um dieſen durch die Teſtacte von allen Civil⸗ und Militärämtern ausgeſchloſſenen Papiſten auszurotten, welcher gleichwohl den uſurpirten Thronder großen Nation einnimmt! Und das iſt noch nicht Alles, meine jungen Freunde! Stra⸗ fen mich rächen mein Land wieder aufrichten nein, das iſt nicht Alles. Noch andere Beweggründe drängen mich. Ihr wißt nicht und werdet niemals erfahren, was eine fünf⸗ undzwanzigjährige Verbannung ſagen will. Die Verbannung, welche die Zeit nicht zu mildern vermag, und die im Gegen⸗ theil mit den Jahren, welche jeden andern Kummer beſchwich⸗ tigen, immer unerträglicher wird! Ja, ich bin einer von den Euren. Ich kommel ich kommel Ha! nach einem Vierteljahr⸗ hundert der Leiden und des Elends ſoll ich mein Vaterland wiederſehen! Ich werde ſterben auf dem Boden, wo ich gebo⸗ ren bin, und die Hand meines Sohnes wird mir die Augen zudrücken. In der Nacht, wo ich ihn verließ, lag er in ſeiner Wiege; ich faßte ihn in meine Arme, ich bedeckte ihn mit Küſ⸗ ſen; er weinte, der arme Kleine, und ich hatte nicht einmal