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ſie in die meinigen; ſiehe, ich küſſe ſie. Kann das Blut, wel⸗ ches an deinen Händen klebt, mich hindern, Dich zu lieben? Komm, mein guter Bruder, komm, wir wollen uns um⸗ armen!«
Fitzgerald und James ſanken einander in die Arme und hielten ſich einige Augenblicke lang feſt umſchloſſen.
„»Ja,“ ſagte dann der ältere der beiden Brüder,»welche Wohlthat haſt Du mir erzeigt, James! Wie danke ich Dir für deine freundlichen Worte! Du kannſt nicht glauben, wie ſehr dieſelben mir das Herz erleichtert haben.⸗
„Dies iſt noch nicht Alles,« hob James wieder an,„ich will Dir auch einen Beweis geben, daß ſie wahr ſind. Dies⸗ mal nemlich werde ich deine Stelle vertreten. Ich bin es, welcher Lord Lisle tödten wird. Du biſt es zufrieden, nicht wahr?«
»Ach, armer Knabe, Du weißt nicht, was Du ver⸗ langſt! Nein, nein!«
»Ja doch, ſage ich Dir. So lange ich nicht eins der von Jeffreys bezeichneten Opfer niedergeſtreckt habe, werden die Gedanken dieſes Abends immer wieder in Dir auftauchen, und ich liebe Dich zu ſehr, um Dich durch meine Schuld un⸗ glücklich zu wiſſen. Alſo nicht wahr, Du biſt mit mir einver⸗ ſtanden?«
Fitzgerald ſchien anfangs auf dieſe furchtbare For⸗ derung antworten zu wollen. Sey es nun aber, daß die Kraft ihm gebrach, ſey es, daß er noch nicht recht wußte, ob er die blutige Mitwirkung, welche James ihm anbot, anneh⸗ men ſollte— kurz, er begnügte ſich mehrmals langſam den Kopf zu ſchütteln.
»James!« rief er nach kurzem Schweigen,»gehen wir.«
Der Tiger von Tanger. II. 2


