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„Ruhig, ruhig, mein lieber Jim. Warum ſträubſt Du Dich ſo? Um deines Beſten willen, aus Freundſchaft zu Dir, halte ich Dich ſo. Ich will nicht, daß Du den Läſterungen, welche Du ſo eben ausgeſprochen, noch anderweite hinzufuͤ⸗ geſt; deshalb ſchließe ich Dir den Mund. Aber dabei laß ich Dir die Ohren offen, damit Du meine Friedensvorſchläge hö⸗ ren kannſt. Dergleichen Schimpfreden zu einem Weibe von ſo vollendeter Schönheit zu ſagen, iſt ein förmliches Verbrechen, und Du wirſt Dich gebührend bei ihr entſchuldigen, oder die ganze Nacht zur Strafe in dieſem gezwungenen Zuſtande ver⸗ harren, wenn die junge Dame es verlangt.“
Suſanne wollte das Wort ergreifen als Chiffinch ihr zu⸗ vorkam.
Er war bleich vor Wuth und zitterte an allen Gliedern.
„General,« rief er.„»Ihr könnet Mylord Jeffreys los⸗ laſſen. Ja, ſage ich Euch, Ihr könnt ihn loslaſſen! Ich, Chiffinch, bin es, der es abwarten wird, ob er auch nur den kleinſten Theil ſeiner Drohungen gegen dieſe junge Dame aus⸗ zuführen wiſſen wird. Weder Lord Jeffreys noch ich ſind Män⸗ ner vom Degen. Wir werden daher nicht die Klinge kreuzen, wir werden uns nicht die Kehlen abſchneiden, aber wir haben andere Waffen und werden uns auf andere Weiſe ſchlagen. Wir werden ſehen, wer zuerſt den Andern über den Hau⸗ fen wirft und ihn vernichtet, während er ihn gleichwohl leben läßt.— Kommt, Suſanne, kommt. Weder Ihr noch ich werden uns mit dieſem gemeinen Menſchen an einen und denſelben Tiſch ſetzen.«
„»Meiner Treu, da haſt Du, was Du verdienſt,« rief Kirke, indem er Jeffreys losließ, während Suſanne zum erſten


