Teil eines Werkes 
3Der Tiger von Tanger : historischer Roman : 3. Th. (1858)
Entstehung
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wortete Sir Charles Murray traurig, indem er Lucy's Hände in die ſeinen drückte.»Ich danke Dir im Gegentheil dafür von Herzen. Wenn aber jemals dein kindlicher Gehorſam gegen meine gerechten Wünſche mir angenehm geweſen iſt, Lucy, und mich alle Tage veranlaßt hat, Gott zu bitten, daß er Dich ſegne, ſo bedenke, daß ich heute mehr als jedes andere Mal wünſche, daß Du thuſt, was ich von Dir verlange, und beſonders, daß Du es mit Freuden thuſt. Bedenke, meine Toch⸗ ter, daß ich Dich, ohne einen Tag zu verlieren, gegen die Ver⸗ folgungen des Oberſt Kirke ſichern muß, denn ſiehe, obſchon die Furcht, mir Schmerz zu bereiten, Dich bewogen hat, Schweigen zu bewahren, ſo fürchte ich doch, daß dieſer rauhe Soldat, welcher nichts achtet, Dir irgend eine Beleidigung zu⸗ gefügt habe.« »Mein Vater« »O, ich weiß, daß Du ſie mit edler Enttüſtung und mit dem Muthe zurückgewieſen haben wirſt, den ich an Dir kenne. Aber ſie wird Dir auch zugleich begreiflich gemacht haben, wie dringend nothwendig der Abſchluß deiner Vermälung mit Lord Henry Lisle ir perſönliche Tapferkeit und der Rang den er in der 3 chen Leibgarde einnimmt, ma⸗ chen ihn ganz vorzüglich ge t e Dich gegen jede Gefahr zu ſchützen. Geh, Lucy, geh der cch und bete, mein Kind.« Murray führte ſeine Tochte bis zu einer der Thüren des Zimmers, welches ſie verließ; dann ging er ſtracks auf den Mann, zu der mit ihm eingetreten war und der immer noch in ſeiner Ecke ſitzend ganz in die Loctüre verſunken zu ſeyn ſchien, welche er vor einigen Augenblicken begonnen. Dieſer Mann, welchen der alte Puritaner John Wild⸗ man genannt, ein Name, der übrigens in dieſer Erzählung