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ſcheinlich ein ernſtes Wort, welches Ihr mir da gegeben, Oberſt, und, nicht wahr, ich kann auf euren Schwur rechnen?«
„Wie könnt Ihr daran zweifeln Miß?« antwortete Kirke, welcher die Hoffnung in ſeinem Herzen wieder erwa⸗ chen fühlte und ſich Lucy näherte.»Habe ich es Euch nicht in dem Augenblick verſprochen, wo Ihr mich mit der ver⸗ letzendſten Härte zurückſtießet? Doch was! eure Geberde be⸗ fiehlt mir, mich von Euch entfernt zu halten?— Ha, Grau⸗ ſame!— Doch gleichviel, ich ſchwöre es nochmals, ich werde euern Vater retten, möge kommen was da wolle.«
„»Es möge kommen was das wolle, Oberſt?«
„»Ja, Lucy.«
„Gut, Sir.— Jetzt erlaubet mir, daß ich eine andere Frage an Euch richte. Ihr wollt Lord Henry Lisle umbrin⸗ gen, wie Ihr mir geſagt habt. Iſt die Waffe, deren Ihr Euch zu dieſem Zwecke zu bedienen gedenkt, das Meſſer des Verräthers oder vielmehr der Degen des Soldaten?“
„Lucy, Ihr mißbrauchet die Liebe, welche Ihr mir ein⸗ flößet, auf ſeltſame Weiſe.«
»Wohlan, Oberſt, eure Entrüſtung beruhigt mich wie⸗ der. Ich ſehe ſchon, Auge in Auge und mit dem Degen in der Hand werdet Ihr Lord Henry Lisle angreifen. Wohlan, Sir, thut es. Macht einen zweiten Verſuch und ſehet, ob er Euch beſſer gelinge als der erſte.«
Der Zorn, welcher einen Augenblick lang die Blicke des ſurchtbaren Oberſten entflammt hatte, verloſch wie auf einen Zauberſchlag und wich der aufrichtigſten Bewunderung.
„»Bei Percy Kirke's Degen!“ rief er, indem er ſich vor


