Teil eines Werkes 
3Der Tiger von Tanger : historischer Roman : 3. Th. (1858)
Entstehung
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Sperber und Caube.

(Fortſetzung.)

Wahrend Kirke noch ſprach, hatte Lucy ſchon ihre Hände aus den ſeinigen losgemacht und ſich von dem furchtbaren Gaſte einige Schritte entfernt. Er bemerkte dieſe Bewegung.

»Wie es ſcheint, Miß Lucy,« ſagte er mit finſterer Miene, »wie es ſcheint, flöße ich Euch großen Widerwillen ein, da Ihr Euch auf dieſe Weiſe von mir in dem Augenblicke ent⸗ fernt, wo ich Euch mittheile, was ich für euren Vater gethan habe.«

»Ihr irrt Euch, Oberſt,« ſtammelte Lucy zitternd.

»Wenn ich geſagt haben werde, was ich noch für ihn thun will, ſo werdet Ihr vielleicht von euren ungerechten Vor⸗ urtheilen gegen mich, gegen den wilden Commandanten von Tanger, wie man mich nennt, zurückkommen, denn Ihr haltet mich wahrſcheinlich für einen habgierigen Glücksritter, welcher ſei⸗ nen Degen jeder Sache widmet, mag ſie gut oder ſchlecht ſeyn, nicht wahr? Ich kann doch nicht glauben, Miß Lucy, daß Ihr deswegen Groll gegen mich hegt, weil ich mit Lord Henry Lisle die Klinge gekreuzt habe?« Der Tiger von Tanger. III.