Euch bei der unbegrenzten Treue und Anhänglichkeit, welche ich für Ew. Hoheit hege.⸗
„Ja, ja, ich glaube an eure Hingebung und Treue, Jef⸗ freys— ja, ich glaube daran.“
Der Herzog machte eine kurze Pauſe, dann lächelte er auf eigenthümliche Weiſe, obſchon das Geräuſch des mühſamen Athmens ſeines Bruders bis zu ihm drang.
„Jeffreys,« murmelte er,»Se. Majeſtät der König Carl II. hinterläßt mir, wenn Gott ihn zu ſich ruft, eine ſchwere Aufgabe zu erfüllen, ja, eine ſehr ſchwere Aufgabe. Ich werde der Mitwirkung aller mir treuen Diener bedürfen; ich rechne auf Euch. Was denkt Ihr von dem gegen die Ka⸗ tholiken erlaſſenen Geſetze, Mylord?«
„Daß dieſe ungerechten und harten Geſetze dem Par⸗ lament, welches ſie beſchloß, eben ſo zur Schande gereichen, wie der Nation, welche ſie angenommen hat.“
„Gut, gut, Mylord, ich ſehe ſchon, wir werden uns ganz herrlich verſtehen. Später, bald werden wir dieſes Geſpräch wieder aufnehmen.— Ja, ganz gewiß, wir werden uns herr⸗ lich verſtehen. Auf baldiges Wiederſehen, Mylord!«
Der König hatte, nachdem der Benedictinermönch
Huddleſton ihm die Abſolution ertheilt und die heiligen Sterbe⸗
ſacramente gereicht, ein augenblickliches Wohlbefinden empfun⸗ den, welches aber leider von ſehr kurzer Dauer war.
Als er ſein Ende herannahen fühlte, verlangte er, daß man ihm ſeine natürlichen Kinder zuführe, und man beeilte ſich ſeinen gerechten Wünſchen zu genügen.
Die Herzoge von Grafton, von Southampton und von Northumberland, Söhne der Herzogin von Cleveland; der


