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linge, welche das Bett des königlichen Sterbenden umring⸗ ten, ehrerbietig zurück.
„»Mein Bruder,“ ſagte der Herzog von York leiſe, in⸗ dem er ſich zu dem Ohr des mit dem Tode Ringenden nieder⸗ beugte,„verzeihet mir, daß ich in der Unruhe, worein eure Krankheit mich verſetzt hat, das Heil eurer Seele vergeſſen habe. Wünſchet Ihr, daß ich Euch einen Prieſter zuführe? Wünſcht Ihr es?«
Carl II. zuckte zuſammen und ein flüchtiger Schimmer von Freude verſcheuchte einige Secunden lang von ſeinem Antlitz den Ausdruck des Schmerzes. der es verzerrte.
„Ja, ja, mein Bruder; um Gottes willen, führet mir einen zu und verlieret keine Zeit. Doch nein, es könnte Euch ſchaden—«
„Und wenn es mir das Leben koſten ſollte, ich werde Euch einen zuführen— ja, und wenn es mir das Leben koſten ſollte.«
Der Herzog von York drehte ſich, nachdem er dieſe Antwort in einem Tone gegeben, welcher weit mehr Hart⸗ näckigkeit als Gefühl und Theilnahme verrieth, zu den Anwe⸗ ſenden herum, erhob die Stimme und ſagte:
„»Meine Herren, der König wünſcht einen Augenblick lang allein zu ſeyn. Es mögen ſich daher Alle entfernen.“
„Sollen wir uns auch mit entfernen, Hoheit?« fragte einer der vierzehn anweſenden Aerzte.
„Ich habe geſagt Alle,« entgegnete der Herzog von York kurz.
Eine Minute ſpäter befanden ſich in dem umfangreichen königlichen Zimmer nur noch vier Perſonen— der Herzog


