Teil eines Werkes 
1Der Tiger von Tanger : historischer Roman : 1. Th. (1858)
Entstehung
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Ganz recht, Herr Geſandter.

Sehr gut, und wer wird es übernehmen, ihn nach Whitehall zu führen?«

Chiffinch hat es bereits übernommen, mein Herr.«

In dieſem Falle, Herzogin, eile ich zu dem Herzog von York.«

Herr von Barillon ergriff die Hand der Favoritin, drückte, ſich verneigend, einen Kuß darauf, und entfernte ſich ſchleunigſt.

Als der Geſandte in das Zimmer des Sterbenden trat, fand er es von einer dichtgedrängten ſchweigenden Menge von Höflingen angefüllt. Ein einziger Blick genügte, um ihm zu zeigen, daß der Zuſtand des Königs ein hoffnungs⸗ loſer war. 4

Gnädigſter Herr,« ſagte er, indem er ſich dem Herzog näherte, der ſich in eine Fenſterbrüſtung zurückgezogen hatte, erlaubt Ew. Hoheit mir eine Frage an ſie zu richten?«

Sprecht, Herr Geſandter.«

Glaubt Ihr nicht, daß die Anweſenheit eines katholi⸗ ſchen Prieſters die letzten Augenblicke des Königs, eures Bru⸗ ders, verſüßen würde?«

Bei dieſen von Herrn von Barillon mit leiſer Stimme ausgeſprochenen Worten zuckte der Herzog von York zuſam⸗ men, fuhr ſich mehrmals mit der Hand über die Augen, wie ein plötzlich aus dem Schlafe aufgeſchreckter Menſch zu thun pflegt, und ſagte dann mit erröthender Stirn und in außer⸗ ordentlicher Aufregung:

Ich danke, Herr Geſandter. Ja, ih danke Euch. Se⸗ het, was die menſchliche Schwäche iſt, ſehet, wie der durch