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der Thüre ihm das Wort in den Mund zurückdrängte. und faſt in demſelben Augenblicke trat Herr von Barillon der fran⸗ zöſiſche Geſandte, herein.
„Ihr kommt wie vom Himmel geſendet, mein vortreff⸗ licher Freund,« rief die Herzogin, indem ſie auf ihn zueilte. „Höret, es iſt keine Minute zu verlieren. O, unterbrechet mich nicht!«
Der Geſandte begriff das Ungeſtüm der Geliebten Carls II. vollkommen, nur betrachtete er Chiffinch von der Seite und mit unſicherer Miene.
„»Mylady,“ ſagte der Page, indem er ſich vor der Fa⸗ voritin verneigte,„ich werde die Ehre haben, ſogleich wieder⸗ zukommen, um eure Befehle zu vernehmen.“
„Nein, nein, geht nicht fort, Chiffinch. Herr Geſandter, Chiffinch iſt halb in das Geheimniß eingeweiht, welches ich Euch anzuvertrauen habe. Uebrigens werdet Ihr auch ſeiner
bedürfen, wenn Ihr, wie ich nicht zweifle, Euch meinem Pro⸗
jecte anſchließt.“
„Ihr wiſſet, Mylady, daß dafern Ihr nicht von mir verlanget, das Vertrauen Sr. Majeſtät des Königs Lud⸗ wig XIV., meines Herrn, zu verrathen, es nichts auf der Welt gibt, was ich nicht bereit wäre zu verſuchen, um Euch angenehm zu ſeyn.“
»Ja, ja, ich weiß es; Dank, mein Freund. Dank.
Die Herzogin ſchwieg einige Secunden und fuhr dann mit geſenkter Stimme fort:
„»Ich habe, Herr Geſandter, Euch etwas ſehr Wichtiges zu ſagen, was, wenn es herauskäme, meinen Kopf in Gefahr bringen würde. Der König iſt im Grunde ſeines Herzens ka⸗


