Teil eines Werkes 
1Der Tiger von Tanger : historischer Roman : 1. Th. (1858)
Entstehung
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Dieſer Mann war Niemand anders als der erſte Page des Königs, der unverſchämte Chiffinch.

Er hüpfte leichtfüßig die Treppe hinauf, trat in das Vorzimmer und wendete ſich an einen der Diener.

»Iſt Mylord zu Hauſe?« fragte er.

»Ja, mein Herr, aber ich weiß nicht, ob er zu ſprechen iſt. Wen ſoll ich anmelden?«

Chiffinch ſchob anſtatt zu antworten den Diener ſanft auf die Seite, öffnete die Thür des Salons, den er raſch durch⸗ ſchritt, und trat dann ohne weitere Umſtände in das Cabinet, in welches Jeffreys ſich ſo eben zurückgezogen.

Bei dem ſo plötzlichen Erſcheinen eines Fremden ſtieß der vor einem mit Papieren bedeckten Tiſche ſitzende Oberrichter einen Ruf des Erſtaunens und des Zornes aus.

»Euer Diener, Mylord,« ſagte Chiffinch ruhig, indem er ſich auf einen Stuhl niederließ.

»Ah, Ihr ſeyd es!« rief Jeffreys, deſſen Geſicht, ſo⸗ bald er den Beſucher erkannt hatte, ſich wie auf einen Zau⸗ berſchlag veränderte;ſeyd willkommen, mein lieber Mr. Chiffinch! Hat es ſich ſeit einer Stunde nemlich ſeitdem ich in Whitehall habe nachfragen laſſen, mit der Geſundheit Sr. Majeſtät etwas gebeſſert?«

»Die Krankheit des Königs hat ſich ſeit dieſem Morgen durch die Anweſenheit von vierzehn Aerzten verſchlimmert, antwortete der erſte Page kalt.Er iſt ein Kind des Todes!«

»Ach, mein Gott!« rief Jeffreys, indem er die Augen zum Himmel richtete.

»Ach was dal« hob Chiffinch wieder an.»Was nützt das Klagen! Der König iſt todt, es lebe der König! Der Herzog von York wird trotz ſeiner Hartnäckigkeit ein Herr

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