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„Ich muß Euch bemerklich machen, Mylord, erſtens, daß ich in meinem Recht bin, zweitens, daß es mir durchaus nicht zuſagt, mich auf dieſe Weiſe behandelt zu ſehen,« entgegnete Jack Ketch in kurzem, ſchroffem Tone.»„Ich habe in der Po⸗ litik eine Rolle geſpielt und von meiner Anhänglichkeit und Treue gegen den König ſo viele Beweiſe gegeben, daß ich wohl verlangen kann, mit einer gewiſſen Rückſicht behandelt zu werden.“
„Auswurf der Menſchheit!« ſchrie Jeffreys, indem er wirklich aus dem Bett herausſprang,»noch ein Wort und ich laſſe Dich zum Fenſter hinauswerfen!«
»Aber dennoch werde ich dieſes Wort ſagen, Mylord, und wehe dem Erſten von euren Leuten, welcher ſich unterſteht Hand an mich zu legen! Dieſes Wort iſt folgendes: Ich habe meine Entlaſſung als Vollſtrecker der Todesurtheile für die Stadt London eingereicht. Die Regierung mag ſich nun be⸗ helfen wie ſie will oder vielmehr wie ſie kann. Ich bin der Ungerechtigkeiten, womit man mich uͤberhäuft, eben ſo müde, wie der Undankbarkeit, die man mir jeden Augenblick zeigt. Ich kehre in das Privatleben zurück. Ich werde wieder ein einfacher Gentleman. Mylord, ich habe die Ehre Euch zu grüßen.“
Und nachdem Jack Ketch dieſe ſchöne Rede gehalten, ent⸗ fernte er ſich ruhig, indem er vor ſich hin murmelte:
»Endlich habe ich ausgeführt, was ich ſchon ſeit ſo langer Zeit beabſichtigte. Meiner Treu, die Gelegenheit war zu gut, um ſie nicht zu ergreifen. Ich will mich ſelbſt von der Hand meines einſtweiligen Nachfolgers aufknüpfen laſſen, wenn die Regierung mir nicht binnen hier und drei Monaten mein Amt wieder überträgt und mir dabei die Vortheile und Gratifica⸗


