Teil eines Werkes 
1Der Tiger von Tanger : historischer Roman : 1. Th. (1858)
Entstehung
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Platz zu laſſen. Wünſcht Ihr davon Kenntniß zu nehmen? Ich will ihn Euch vorleſen.«

„Ich verlaſſe mich auf euer Wort, mein Herr.«

„»Uebrigens bezahle ich baar, das verſteht ſich von ſelbſt.“«

»Aber dennoch,« fuhr der Verkäuſer kaltblütig fort, „gibt es eine Bedingung, an welche Ihr, wie ich wetten

wollte, nicht gedacht habt und welche unſern Handel null und nichtig machen kann.“

„O was das betrifft, lieber Freund, ſo bin ich ganz un⸗ beſorgt. Ich bin einer der beſten Kunden von Newgate und beſitze in dieſer Art von Verträgen einen ungemeinen Scharf⸗ blick. Nicht wahr, Roſe,« fuhr der Arzt fort, indem er ſich zu dem Partner des Gefängniſſes wendete, der ſich ſo eben den beiden Sprechenden genähert und Fitzgerald's Einwurf ge⸗ hört hatte,»nicht wahr, in dergleichen Geſchäften iſt meine Erfahrung eben ſo unübertrefflich, als meine Rechtſchaffenheit tadellos iſt?«

»Ich beſtreite weder die eine noch die andere, mein lie⸗ ber Mr. Hutchins,« entgegnete der Boxer.„»Nichtsdeſtoweni⸗ ger ſcheint mir auch unſer Freund Fitzgerald mit ſo ausgezeich⸗ netem Urtheil begabt zu ſeyn, daß ich gern die Gründe wiſſen möchte, auf welche er ſeinen Einwurf gegen die Giltigkeit eures Vertrages ſtützt.«

„»Die Sache iſt ſehr einfach. Ich finde es ſeltſam, daß man mir meinen Körper abkauft, bevor die Jury ihr Urtheil über mein Schickſal gefällt hat. Wer ſagt Euch, daß ihr Aus⸗ ſpruch mich von der gegen mich erhobenen ungerechten An⸗ klage nicht vielleicht freiſpricht?«

„»O, was den Ausgang eures Prozeſſes betrifft, ſo bin ich ohne Furcht,« rief der Arzt lachend.»Lord Jeffreys ſollte einem Menſchen verzeihen, der ihn ſo übel tractirt hat? Das