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bezaubert. Komm, ſetz Dich zu mir; Du ſollſt mein Ritter ſeyn.«
Und die That auf das Wort folgen laſſend, näherte die widerliche Creatur ihren Mund der Wange des jungen Man⸗ 4 nes, dieſer aber ſtieß ſie mit eben ſo viel Widerwillen als Brutalität zurück, während er dabei zugleich einen energiſchen Fluch murmelte. 3
Berauſcht von dem im Unmaße genoſſenen Branntwein und nicht im Stande, ſich auf den Füßen zu halten, verlor die Elende das Gleichgewicht und ſchlug ſchwerfällig auf den Boden nieder.
»Hilfe! Hilfe!« heulte ſie mit weithin hallender Stimme, welche das Getöſe des Trinkgelages übertäubte.
Auf dieſen Ruf verließen die Gefangenen ihre Plätze und ₰ umringten das auf dem Boden liegende Frauenzimmer und den jungen Mann, der neben ihr ſtand.
»Warum habt Ihr Ketly geſchlagen, Ihr Feigling?« fragte Einer, ein junger Menſch von kaum ſechzehn bis ſieb⸗ zehn Jahren, aber durch das Laſter ſchon verthiert.»Auf die Knie, Elender! Auf die Knie vor meiner Ketly! Gleich bitte ſie um Verzeihung, oder beim Henker, ich ſtoße Dir mein Meſſer in die Gurgel!«
Der Unbekannte gab weiter keine Antwort, als daß er
mit ſtolzer Verachtung die Achſeln zuckte. Dieſe Geberde erbitterte den jungen Banditen vollends. »Alſo auf dieſe Weiſe willſt Du dein Verbrechen wieder gut machen?« hob er in wüthendem Tone wieder an;„der Strick, an welchen man mich hängt, ſoll ſiebenmal zerreißen, wenn ich Dich nicht auf der Stelle erwürge!« 3 V 4
Zwei Schritte zurückprallend nahm der gräßliche junge
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