Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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Wolfsgeruch gehörig in ſich aufgenommen hatten, entwickelten ſie mehr Eifer und Zuſammenhalt, und als zuletzt die Fährte immer wärmer wurde, da rasten ſie mit wuͤthendem Gebell und tollem Unge⸗ ſtüm nach dem Schlag von Ivors zu.

„Ein gut aufgetriebenes Thier iſt ſchon halb verloren,“ rief Herr Jean.„Du, Munter, ſorg für die Relais, ich will überall welche antreffen, und ihr andern paßt mir wohl auf,“ fügte Herr Jean gegen den Troß ſeiner Leute hinzu.„Wir haben mehr als eine Niederlage zu rächen, und wer von euch durch ſeine Nachläſſigkeit Schuld iſt, daß ich den Wolf heute wieder nicht erwiſche, den werfe ich, bei den Hörnern des Teufels, ſtatt ſeiner meinen Hunden vor.“

Nach dieſem Zuſpruch ſetzte Herr Jean ſein Pferd in Galopp, und obwohl die Nacht noch dun⸗ kel und das Terrain ſchlecht war, ſo hatte er doch bald die Jagd eingeholt, die man bereits in den Thalgründen von Bourgfontaine hörte.

XXIII. Eine tolle Jagd.

Thibault beſaß, da er klüglicher Weiſe gleich beim erſten Gebell des Spürhundes aufgepackt hatte, einen bedeutenden Vorſprung.

Lange hörte er Nichts von der Meute.

„Aber auf einmal ſchlug ihm ihr Geheul wie Donnergeroll an die Ohren und begann ihn einiger⸗ maßen zu beunruhigen.