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„Nun, Herr Amtmann, wie ſteht's heute Abend
mit dem Fläſchchen, alter Junge?“ „Ei wie! Ihr ſeid's, gnädiger Herr?“ antwor⸗ tete der Amtmann, indem er ſeine dicken Augen weit aufriß.„Bitte tauſendmal um Entſchuldigung! wenn ich mir hätte denken können, daß ich die Ehre haben würde, Euch hier zu treffen, ſo würde ich mir nicht erlaubt haben, in einem ſo unziemlichen Coſtüm zu erſcheinen.“
„Bah! bah! bah!“
„Doch, gnädiger Herr; erlaubt, daß ich ein we⸗ nig Toilette mache.“
„Nur keine Umſtände, lieber Freund,“ verſetzte Herr Jean;„nach der Abendglocke muß man doch ſeine Freunde ohne Ceremoniell empfangen können. Und dann gibt es hier etwas Dringenderes zu thun, Gevatter.“
„Was denn, gnädiger Herr?“
„Madame Magloire wieder zum Bewußtſein zu bringen, denn Ihr ſehet ja, daß ſie ohnmächtig in meinen Armen liegt.“
„Ohnmächtig! Suſanna ohnmächtig! O mein Gott!“ rief das gute Männchen, indem es ſein Licht aufs Kamin ſtellte;„wie iſt denn dieſes Unglück ge⸗ ſchehen?“
„Wartet, wartet, Herr Magloire,“ ſagte Herr Jean,„vor allen Dingen müſſen wir Eure Frau recht bequem in einen Lehnſtuhl legen; Nichts genirt die Frauen mehr als eine unbequeme Lage, wenn ſie das Unglück haben, in Ohnmacht zu fallen.“
„Ihr habt Recht, gnädiger Herr; wir wollen ſie vor Allem in einen Lehnſtuhl ſetzen. O Suſanna!
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