Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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dicken alten Männchen befreit ſieht, ſo iſt die Sache fix und fertig. Gleichwohl kann und ganz beſonders will ich dieſem armen Herrn Magloire nicht den Tod wünſchen. Seinen Platz einnehmen, wenn er einmal nicht mehr da iſt, das geht an! aber einen Mann umzubringen, der mir ſo gute Weine vorge⸗ ſetzt hat! ihn umzubringen, während ich dieſe Weine noch im Magen habe, nein, das wäre eine Auffüh⸗ rung, wegen welcher ſelbſt mein Gevatter Wolf ſich an mir ſchämen müßte.“

Sodann fuhr er mit ſeinem ſpitzbübiſchſten Lächeln fort:

„Und iſt es überdies nicht weit beſſer, daß ich mir bereits Anrechte auf Frau Suſanna erworben habe, wenn Herr Magloire einmal auf ganz natür⸗ lichem Weg in die andere Welt abfährt, was bei der Art, wie der Burſche ißt und trinkt, nicht mehr allzu lang anſtehen kann?“

Da ihm nun ohne Zweifel die ſo viel geprieſenen guten Eigenſchaften der Amtmännin wieder in den Sinn kamen, ſagte er:

„Nein, nein, keine Krankheit, kein Tod, kein Hin⸗ ſcheiden! Nichts als einige jener einfachen Wider⸗ wärtigkeiten, die Jedermann zuſtoßen; nur wünſche ich, da mein Vortheil das mit ſich bringt, daß ihm etwas mehr zuſtoße als andern Leuten; in ſeinem Alter darf man keinen Anſpruch mehr darauf machen, den jungen Wildfang oder Spießhirſch zu ſpielen; nein, Jeder muß nach Verdienſt bedient werden. Wenn die Sache einmal ſo weit gediehen iſt, ſo werde ich Euch recht ſchön danken, mein Herr Vetter Wolf.“ Und Thibault, der ohne Zweifel anderer Anſicht