Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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zu ſein ſchien, und klammerte ſich mit der Beharrlich⸗ keit betrunkener Leute an dieſen Mantel feſt.

„Was machſt Du da, Kerl?“ ſagte eine Stimme, welche den Erinnerungen des Holzſchuhmachers nicht ganz fremd ſchien;„willſt Du mich zu Grunde richten?“

„Ja gewiß will ich Euch zu Grunde richten,“ antwortete Thibault,„denn ich will wiſſen, wer der unverſchämte Burſche iſt, der ſich erlaubt, meine Schultern als Leiterchen zu gebrauchen.“

„Zum Henker!“ ſagte der Unbekannte,„Du biſt es alſo nicht, Munter?“

„Nein, ich bin's nicht,“ antwortete Thibault.

„Nun denn, ob Du es biſt oder nicht, ich ſage

Dir Dank.“

„Wie ſo, Dank? Das wäre mir nicht übell Glaubt Ihr denn, damit ſei Alles abgemacht?“

„Allerdings glaube ich das.“

„Dann habt Ihr Cure Rechnung ohne den Wirth gemacht.“

„Dummes Zeug! Laß mich los, Lümmel! Du biſt betrunken.“

„Betrunken! Warum nicht gar? Wir haben zu zwei bloß ſieben Flaſchen getrunken, und davon kom⸗ men gewiß vier auf den Amtmann.“

„Ich ſage Dir's noch einmal: laß mich los, be⸗ ſoffenes Schwein!“

„Ihr nennt mich ein beſoffenes Schwein, weil ich drei Flaſchen Wein getrunken habe?“

„Nein, nicht darum, weil Du drei Flaſchen Wein getrunken haſt, ſondern weil Du von drei elenden Flaſchen beſoffen worden biſt.“

Und mit einer mitleidsvollen Geberde verſuchte