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Dann wandte er ſich um und ſagte: „Mein werther Gaſt, ſeid willkommen im Hauſe Amtmanns Nepomuk Magloire!“
Thibault ließ ehrerbietig die Frau Amtmännin vorangehen und wurde von dem kleinen Herrn in den Salon geführt.
Hier blamirte ſich der Holzſchuhmacher.
Noch nicht ſehr an Luxus gewöhnt, war der Waldbewohner nicht ſchlau genug, die Bewunderung zu verhehlen, womit die Einrichtung des Amtmanns ihn erfüllte.
Thibault befand ſich zum erſten Mal in ſeinem Leben Damaſtvorhängen und vergoldeten Lehnſtühlen gegenüber.
Er glaubte, daß bloß der König oder allerhöch⸗ ſtens der Herr Herzog von Orleans ſolche Vorhänge und ſolche Lehnſtühle haben könnte.
Thibault bemerkte nicht, daß Madame Magloire ihn aufs Genaueſte beobachtete, und daß keine ſeiner verwunderten Mienen, keiner von ſeinen naiven Aus⸗ brüchen des Erſtaunens der ſchlauen Hexe entging.
Gleichwohl ſchien ſie nach reiflicher Erwägung den Cavalier, den Herr Magloire ihr aufgenöthigt hatte, mit freundlicheren Blicken zu betrachten.
Sie bemühte ſich die Härte ihrer ſchwarzen Au⸗ genſterne für ihn zu ſänftigen.
Doch ging ſie in ihrer Herablaſſung nicht ſo weit, daß ſie ſich auf den dringenden Wunſch ihres Mannes eingelaſſen hätte, welcher verlangte, ſeine Frau ſolle den Wohlgeſchmack und das Bukett des Champagners dadurch verdoppeln, daß ſie ihn eigen⸗ händig ihrem Gaſt einſchenke.
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