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men, daß ſein Wunjch, ſich des Damhirſches zu be⸗ mächtigen, immer heftiger wurde, je ſchwieriger ſich das Unternehmen geſtaltete.
„Und doch muß ich ihn bekommen,“ rief er;„und wenn es einen guten Gott für die armen Leute gibt, ſo muß ich mich an dieſem elenden Baron rächen, der mich wie einen Hund geſchlagen hat, während ich doch ſo gut ein Menſch bin als er und ihm dies jeden Augenblick beweiſen will.“
Thibault raffte ſeinen Spieß auf und lief von Neuem weiter.
Aber der liebe Gott, den er ſo eben angeruſen, mußte ihn nicht gehört haben, oder wollte er ihn zur Verzweiflung treiben, denn ſein dritter Verſuch fiel ebenſo unglücklich aus wie die beiden erſten.
„Kreuz Donnerwetter!“ rief Thibault,„der liebe Gott muß heute ganz taub ſein. Nun wohl, ſo mag denn der Teufel ſeine Ohren aufthun und mich er⸗ hören. In Gottes oder des Teufels Namen will und muß ich Dich haben, verwünſchtes Thier!“
Thibault hatte dieſe doppelte Gottesläſterung noch nicht vollendet, als der Damhirſch umkehrte, zum vierten Mal an ihm vorbeirannte und im Gebüſche verſchwand.
Dieſes letzte Vorüberkommen ging ſo ſchnell und ſo unerwartet vor ſich, daß Thibault nicht einmal Zeit hatte, ſeinen Spieß aufzuheben.
In dieſem Augenblick kam ihm das Hundegebell ſo nahe, daß er es für unklug gehalten hätte, die Verfolgung fortzuſetzen.
Er ſchaute um ſich, und als er eine dichtbelaubte Eiche erblickte, warf er ſeinen Spieß in ein Gebüſch,
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