welche der Baron und ſeine Leute bei ihrer Heim⸗ kehr von dieſer ſchmählich verunglückten Expedition ſchneiden würden; wie behaglich es dagegen ihm ſelbſt zu Muthe ſein müßte, wenn er ſich bei verſchloſſener Thüre und einem guten Schoppen Wein an einer Keule des Thieres erlabte, wenn eine köſtlich duf⸗ tende, blutige Brühe aus derſelben hervorliefe, wäh⸗ rend er zum dritten oder vierten Mal mit dem Meſſer über ſie käme.
Der Damhirſch nahm, ſo weit Thibault es be⸗ urtheilen konnte, ſeine Richtung nach der Ourcabrücke zwiſchen Noroy und Troesne.
Zur Zeit, in welche dieſe Ereigniſſe fallen, war eine Brücke, beſtehend aus zwei ſtarken Dielen und einigen Brettern, von einem Ufer zum andern ge⸗ worfen.
Da das Ufer ſehr hoch und ſteil war, ſo dachte Thibault, der Damhirſch würde es nicht wagen, den Bach zu durchwaten.
Er verbarg ſich deßhalb hinter einem Felſen nahe bei der Brücke und wartete.
Bald ſah er, zehn Schritte von dem Felſen, auf einmal den zierlichen Kopf des Damhirſches ſich emporrichten, der ſeine Ohren nach der Windſeite hielt, um das Getöſe zu vernehmen, das ſeine Feinde machten.
Freudig erregt über dieſe plötzliche Erſcheinung, erhob ſich Thibault hinter ſeinem Stein, nahm ſeinen
Spieß feſt in die Hand und ſchleuderte ihn haſtig
nach dem Thiere.. Der Damhirſch machte einen Sprung bis mit⸗ ten auf die Brücke, dann einen zweiten, der ihn bis


