Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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Alle ſchienen Mocquets Anſicht zu theilen und den Wolf des Holzſchuhmachers Thibault wohl zu kennen.

Ich allein wußte Nichts von ihm.

„Ei,“ drängte ich,„ſo ſag' mir doch endlich ein⸗ mal, was es mit dieſem Wolf des Holzſchuhmachers Thibault für eine Bewandtniß hat.“

Mocquet wollte nicht ſogleich antworten.

„Ach ja, wahrhaftig,“ rief er endlich,„der Ge⸗ neral hat mir geſagt, ich könne Ihnen die Geſchichte erzählen, wenn Sie einmal fünfzehn Jahre alt ſeien. Sie ſind jetzt ſo alt, nicht wahr?“

„Ich bin ſechszehn Jahre alt,“ antwortete ich mit Stolz.

„Nun wohl, der Wolf des Holzſchuhmachers Thibault, mein lieber Herr Alexander, das iſt der Teufel. Sie haben geſtern Abend eine Geſchichte von mir verlangt, nicht wahr?“

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„Kommen Sie jetzt mit mir in mein Haus zurück, ſo will ich Ihnen eine Geſchichte erzählen, und zwar eine ſchöne.“

Waldſchützen und Jäger trennten ſich mit ſtillem Händedruck; jeder zog ſeines Wegs, und ich ging mit Mocquet heim, der mir die nachfolgende Ge⸗ ſchichte erzählte.

Vielleicht werdet ihr mich fragen, warum ich euch dieſe Geſchichte, da ich ſie doch ſchon ſo lange wiſſe, noch nicht erzählt habe. Ich antworte, daß ſie ſich in einer Lade meines Gedächtniſſes befand, die beſtändig verſchloſſen geblieben iſt und ſich erſt vor drei Tagen wieder geöffnet hat. Ich könnte euch