Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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Aber die Hunde waren wie angenagelt: die Augen hingen ihnen aus dem Kopf, ihre Leſzen waren auf⸗ geworfen, ihre Haare ſträubten ſich.

Es war unmöglich, ſie einen Schritt vorwärts zu bringen.

„He, Mocquet,“ rief der Feldſchütz,„das muß ein ganz gewaltiger Kerl von einem Wolf ſein, denn Rocador und Tambelle wollen nicht anbeißen.“

Mocquet hütete ſich wohl zu antworten: der Ton ſeiner Stimme hätte dem Thier die Richtung ver⸗ rathen, wo es Feinde zu finden hatte.

Der Feldſchütz drang beſtändig vorwärts, indem er an die Bäume klopfte.

Die beiden Hunde folgten ihm, aber behutſam, von hinten, Schritt für Schritt, ohne Gebell und blos knurrend.

„Heiliges Gewitter!“ rief der Feldſchütz auf ein⸗ mal,„ich bin ihm beinahe auf den Schwanz getreten. Der Wolf! der Wolf! der Wolf! Paß auf, Mocquet, paß auf!“

Und wirklich kam Etwas wie eine Kugel gegen uns.

Das Thier brach blitzſchnell, gerade zwiſchen mir und Mocquet, aus dem Schlupf hervor.

21 Es war ein ungeheurer Wolf, beinahe weiß vor Alter.

Mocquet feuerte ſeine beiden Schüſſe auf ihn ab.

Er ſah ſeine beiden Kugeln im Schnee aufprallen.

„Ei ſo ſchießen Sie doch,“ rief er mir zu,„ſchie⸗ ßen Sie doch!“

Erſt jetzt legte ich an, folgte dem Thier einen Augenblick und gab Feuer.